27.11.2017 von Bianca Dlugosch

Unangemessene Benachteiligung des Arbeitnehmers aufgrund dreijähriger Kündigungsfrist in AGB

BAG, Urteil vom 26.10.2017, gerichtl. Az. 6 AZR 158/16 Das Bundesarbeitsgericht entschied mit Urteil vom 26.10.2017, dass eine Anpassung der gesetzlichen Kündigungsfrist auf drei Jahre in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auch dann eine unangemessene Benachteiligung darstellt, wenn diese auch für den Arbeitgeber ebenfalls verlängert wird. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: Der Beklagte ist […]

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19.10.2017 von Bianca Dlugosch

Schadenersatz nach dem AGG nur für „echte Bewerber“

AG München , Urteil vom 24.11.2016, Az. 173 C 8860/16 Das Amtsgericht München hat mit Urteil vom 24.11.2016 entschieden, dass nur „echte Bewerber“ Anspruch auf Schadenersatz nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) haben. Dies gilt daher nur, wenn sich jemand nicht von Anfang an wegen der Zahlung einer entsprechenden Entschädigung um eine Stelle bewirbt. Folgender Sachverhalt […]

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07.02.2017 von Sven M. Bauer

Entwicklungen im Arbeitsrecht

  Im Folgenden weisen wir auf einige versteckte Entwicklungen im Arbeitsrecht hin:   1. Zum 01.10.2016 wurde § 309 Nr. 13 BGB geändert. Dies betrifft u.a. die in praxi häufig vorzufindenden Ausschlussklauseln. Danach verfallen Ansprüche auch des Arbeitnehmers, wenn sie nicht innerhalb einer bestimmten Ausschlussfrist (von mindestens drei Monaten) geltend gemacht werden.   Nach der […]

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18.01.2017 von Bianca Dlugosch

Betriebsratstätigkeit – Arbeitszeit

Betriebsratstätigkeit – Arbeitszeit (Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 18.01.2017, Az. 7 AZR 224/15)   In dieser Sache klagte ein Arbeitnehmer, welcher ebenfalls Mitglied im Betriebsrat der Beklagten ist, auf Gutschrift der zu Unrecht in Abzug gebrachten Arbeitsstunden auf seinem Arbeitszeitkonto. Der Kläger arbeitet in einem Dreischichtbetrieb. Er war in der Nacht vom 16.07.2013 auf den 17.07.2013 […]

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14.05.2016 von Sven M. Bauer

Zur Berücksichtigung von Sonderzahlungen bei der Berechnung des Stundenlohns im Rahmen des MiLoG

Die Klägerin war als Verkaufshilfe in Teilzeit 120 Stunden monatlich beschäftigt. Das Gesamtbruttogehalt betrug monatlich 1.020,50 €, inklusive der im Arbeitsvertrag als „Freiwillige Sonderzahlung“ bezeichneten Zahlung eines anteiligen Weihnachts- bzw. Urlaubsgelds in Höhe von 38,57 € und 58,15 € brutto. Ohne eine Anrechnung dieser zusätzlichen Zahlungen auf den Grundlohn würde der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 […]

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10.04.2016 von Sven M. Bauer

Betriebsrat: Keine fristlose Kündigung trotz Selbstbeurlaubung

Der Betriebsratsvorsitzende hatte einen Antrag auf unbezahlte Freistellung gestellt, da er an einer zwei-tägigen Schulung der Gewerkschaft teilnehmen wollte. Die erforderliche Genehmigung lehnte der Per-sonalleiter ab, da dringend zu erledigende Aufgaben anstanden und der Antrag zudem sehr kurzfristig gestellt worden sei. Der Betriebsratsvorsitzende trat daraufhin den Urlaub ohne die Genehmigung des Arbeitgebers eigenmächtig an. Der […]

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